Power Hydraulik

Trotz Tiefgang sportliche Schnittwerte

Das Tieflochbohren gilt noch heute als problematische Bearbeitung, mancherorts gar als ein Buch mit sieben Siegeln. Bei POWER-HYDRAULIK hat der Prozess eine lange Geschichte und mittlerweile fährt man mit den 4-Achs-Bearbeitungszentren H 2000 und H 4000 von HELLER nicht nur ausgesprochen zuverlässig sondern auch absolut prozesssicher.

Tieflochbohren bei POWER-HYDRAULIK Tieflochbohren bei POWER-HYDRAULIK fängt an bei 6 x D bis zu 30 x D. Wobei man klar nach Werkstoffen unterscheidet. Während Guss sich relativ problemlos bearbeiten lässt, ist das bei dem eingesetzten Seewasser-beständigen Aluminium anders. Im Gegensatz zum Guss schließen sich die Poren dieses Materials. Das ist auch der Grund, weshalb das Bohren schon ab 5 x D kritisch wird. Unabhängig vom Material bewegt man sich dabei immer an den oberen Grenzen bei den Schnittwerten.

Für solche Operationen braucht man eine Maschine mit der richtigen Ausstattung, also eine darauf abgestimmte Kühlmitteleinrichtung, eine mögliche Erhöhung des Kühlmitteldrucks und Reduzierung des Vorschubs. Hinzu kommen das richtige Werkzeug und natürlich auch die entsprechenden Schnittwerte und Steuerungszyklen.
Bei den Maschinen setzt man deshalb auf HELLER Bearbeitungszentren vom Typ H 4000 und H2000. Aus gutem Grund, denn gegenüber konventionellen Tiefbohrzentren möchte man mit nur wenigen Aufspannungen die Komplettbearbeitung durchführen. Das ist mit ein Grund, weshalb man bei der Maschinenauswahl auf möglichst große Werkzeuglängen und Verfahrwege achtet. Ein anderer Punkt aber nicht minder wichtig sind die Werkzeugplätze.

Bei POWER-HYDRAULIK sind pro Bauteil zirka 40 Werkzeuge im Einsatz. Hersteller konventioneller Tiefbohrzentren bieten heute zwar auch Automatisierungen an, bei den verfügbaren Werkzeugplätzen allerdings stößt man schnell an die Grenzen.

Hoher Kühlmitteldruck Hoher Kühlmitteldruck ist das eine, qualitativ hochwertiger Maschinenbau das andere. Die Oberflächen der Steuerblöcke, die mit den Zentren gefräst werden, liegen bei Rz 4. Um diese hochwertigen Oberflächengüten zu erreichen, sind entsprechend gute Spindellagerungen und hohe Drehzahlen notwendig. Mit der Siemens 840D solution line hat man auch noch ein durchgängiges Steuerungssystem.
Mit den 4-achsigen Bearbeitungszentren von HELLER sind aufgrund der B-Achse Mehrfachspannungen möglich und darüber hinaus auch schräge Bohrungen. Seit 18 Jahren führt man bereits Tieflochbohroperationen auch mannlos durch. Die Vorschübe liegen mit 0,2mm auf dem Stand der heutigen Technik.

Das Unternehmen POWER-HYDRAULIK geht im Tieflochbohren nicht nur mit den aktuellen HELLER-Bearbeitungszentren eigene Wege. Auch in Sachen Energieeffizienz spielt man in der obersten Liga. Gemeinsam mit den Unternehmen HELLER und Knoll Maschinenbau wurde hierfür ein Konzept entwickelt, das bisher einzigartig ist.
So werden in Sulz künftig in alle neuen Werkzeugmaschinen Energiefilter mit entsprechenden steuerungstechnischen und prozessspezifischen Modifikationen installiert. Was zunächst wie eine reine Energieeinsparung aussieht, hat allerdings noch einen anderen Hintergrund. Durch die Möglichkeit der Drucküberwachung sollten einerseits Werkzeugbrüche vermieden und andererseits die Vorschubgeschwindigkeiten erhöht werden.